Unsere Erfahrungen: OKX im Test
Das Wichtigste in Kürze
OKX zählt zu den größten Krypto Börsen weltweit und richtet sich in erster Linie an aktive Trader. Die Plattform überzeugt mit einem modernen Design, über 350 handelbaren Kryptowährungen sowie einer Vielzahl an Funktionen wie Margin Trading, Derivate Handel und Copy Trading. Besonders gelungen ist die klare Trennung verschiedener Nutzeroberflächen, was den Einstieg für Anfänger deutlich erleichtert, auch wenn die Plattform insgesamt klar auf aktives Trading ausgelegt ist. Der Support war in unserem Test allerdings eine Schwachstelle.

Bedienung
Das Design und Handling der App bei OKX hat uns sehr positiv überrascht. Besonders die mobile Version wirkt aufgeräumt, modern und technisch ausgereift. Auch die Web-Version steht dem in nichts nach. Die Plattform macht insgesamt einen robusten und durchdachten Eindruck.
Was uns besonders gefallen hat: OKX löst das typische Problem vieler Trading-Plattformen, nämlich Überfrachtung, mit einem eleganten Ansatz. Statt alle Funktionen in eine einzige Ansicht zu integrieren, ist die App in drei klar getrennte Modi unterteilt:
Simple: Ideal für Einsteiger und den alltäglichen Gebrauch.
Exchange: Für fortgeschrittene Trader mit allen wichtigen Tools und Ordertypen.
Web3: Für Krypto-Puristen mit Zugang zu NFTs, dezentralen Anwendungen und der integrierten Wallet.

Zwischen den drei Ansichten kann man jederzeit flexibel wechseln. So fühlt sich niemand überfordert, egal ob Anfänger oder erfahrener Trader. Die „Simple“-Ansicht reduziert die Komplexität deutlich und ist ein echter Pluspunkt für Einsteiger. Gleichzeitig zeigt sich am Interface und den verfügbaren Funktionen klar: OKX ist vor allem für aktive Trader konzipiert, auch wenn der Einstieg durch die „Simple“-Ansicht erleichtert wird.
Angebot und Funktionen
Die Plattform OKX ist klar auf aktive Trader ausgerichtet, was sich bereits am Funktionsumfang der Desktop und mobile App sehen lässt. Neben dem klassischen Spot-Handel stehen unzählige zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung: Von Margin- und Derivate-Trading über automatisierte Strategien mit Bots bis hin zu Copy Trading ist hier alles dabei, was das Trader-Herz höherschlagen lässt.

In unserem Test haben wir uns auch die Web3 Funktionen von OKX angesehen. Der Zugang zu NFTs, einer eigenen Wallet und dezentralen Anwendungen ist direkt in die Plattform eingebaut. Wer sich für diesen Bereich interessiert, findet hier einiges an Spielraum. Für die meisten Nutzer dürfte das allerdings eher Spielerei sein und im Alltag kaum eine Rolle spielen.
Mit über 350 handelbaren Kryptowährungen und Features wie dem Launchpad (Jumpstart) und einem integrierten DEX Aggregator bietet OKX deutlich mehr als nur eine klassische Krypto-Börse. Wer regelmäßig handelt und auch mal mit neuen Strategien experimentieren will, bekommt hier eine richtig breite Spielwiese.
Gebühren und Kosten
In unserem Test lagen die Handelsgebühren im Spot-Markt bei 0,08 % für Maker und 0,10 % für Taker. Damit bewegt sich OKX im günstigen Bereich und ist vor allem für aktive Trader attraktiv.

Wer direkt per Kreditkarte Kryptowährungen kauft, zahlt zusätzlich 1,99 % Gebühren – dafür wird der Betrag sofort gutgeschrieben. Für alle, die etwas mehr Geduld mitbringen, empfehlen wir die Einzahlung per SEPA-Überweisung. In unserem Test haben wir 150 € eingezahlt, die Gutschrift kam einen Tag später in der App an.
Sicherheit und Vertrauen
OKX ist bereits seit 2017 am Markt und gehört heute zu den größten Krypto-Börsen weltweit: Über 60 Millionen Kunden in mehr als 160 Ländern nutzen die Plattform. Auch beim Handelsvolumen spielt OKX ganz vorne mit und zählt zu den fünf größten Krypto-Börsen weltweit. Besonders positiv sollte man auch hervorheben, dass OKX über eine MiCA-Lizenz verfügt und somit offiziell in Europa reguliert ist – unserer Meinung nach ein deutliches Zeichen für Seriosität und Vertrauen.

In unserem Test hat die Plattform auch mit ihren Sicherheitsmechanismen überzeugt. Es gibt einen Proof of Reserves, der transparent darlegt, dass Kundengelder vollständig gedeckt sind. Zudem setzt OKX auf ein Cold-Wallet-System, bei dem der Großteil der Assets offline verwahrt wird. Der von OKX finanzierte Risk Shield dient als zusätzlicher Schutzfonds für den Ernstfall – also für Situationen, in denen etwas schiefläuft. Weitere Infos und Technologien wie KI-gestützte Betrugserkennung sind unter OKX Protect gebündelt.
OKX ist innerhalb der EU reguliert und hat seinen Sitz in Malta. Aus rechtlicher Sicht ist das ein klarer Vorteil gegenüber vielen Anbietern, die außerhalb Europas operieren. Insgesamt vermittelt OKX beim Thema Sicherheit und Vertrauen einen stabilen und professionellen Eindruck, besonders im Vergleich zu vielen internationalen Trading-Plattformen ohne EU Regulierung.
Kundenservice und Support
Der Support war in unserem Test leider der größte Schwachpunkt. In der App findet sich lediglich ein kleines Chatsymbol, das den sogenannten „OK Assistant“ öffnet, einen automatisierten Chatbot. Dieser verweist bei jeder Frage nur auf allgemeine Hilfeartikel und bietet keine Möglichkeit, mit einem echten Mitarbeiter zu sprechen.
Der Bot war standardmäßig auf Englisch, eine Umstellung auf Deutsch ist zwar möglich, muss aber manuell vorgenommen werden. Eine Kontaktmöglichkeit zu einem echten Support-Team (sei es per Ticket, E-Mail oder Live-Chat) konnten wir trotz längerer Suche nicht finden. Gerade bei konkreten Problemen oder Rückfragen kann das frustrierend sein.
Fazit: Für wen ist OKX geeignet?
OKX ist ideal für aktive Trader, die regelmäßig handeln und umfangreiche Funktionen wie Derivate, Copy Trading oder Bots nutzen möchten. Wer eine moderne, regulierte Plattform mit klarem Fokus auf Trading sucht, ist hier genau richtig. Für Gelegenheitskäufer oder Nutzer, die einen persönlichen Kundenservice auf Deutsch erwarten, gibt es passendere Alternativen.